BliLa's — Die vom HF30

KategorieWir sind dann mal weg

Tag sieben

Holländische Kinder lieferten sich heute in Strandnähe eine kurze Wasserballschlacht. Dies missfiel dem italienischen Landsmann mit seinem Dauerstellplatz in direkter Nähe (wieso erklärt sich nicht) aber es kann zu kurzen Handgreiflichkeiten – wer benötigt schon Kino – live wird einem alles geboten.

Irgendwie war es recht kühl heute. Am Abend wurden erstmalig die langen Hosen rausgesucht. Unser Ösi-Nachbar meinte heute, vor einem Jahr wären es hier 37° gewesen, davon sind wir heute weit entfernt (muss ja auch nicht).

6. = Regen :-(

Unser Ösi-Nachbar rüstete sein Vorzeit sturmsicher auf. Kurz nachgefragt, warum wieso weshalb und ein kurzer Blick Richtung Himmel gab die Antwort – Regen/ Gewitter stand an. Also ließen wir uns auch nicht lumpen und zeigten unser gesamtes Equipment – und das war auch gut so, kaum fertig schüttete es erneut …..

Neuer Versuch, ein Ladekabel für die Ersatzkamera zu besorgen. Wieder ab nach Poréc, nach Besuch div. Länden gab es einen Hinweis auf einen offiziellen Nikon-Händler. Also ab dahin …. nur die Mutti im Laden schüttelte schon den Kopf …. liefert Amazon eigentlich nach Kroatien????

Nachdem ich sie über verschiedene Varianten von Ersatzakkus und Kameras ausfragte, rief sie ihre Tochter an – die Tochter sollte einen guten Draht zu Nikon haben …. die Tochter kam kurz darauf in den Laden und orderte ein Batterieladegerät für die Kamera …. jetzt bin ich mal gespannt, ob auch tatsächlich geliefert wird.

fünfter Tag

Unsere direkten italienischen Nachbarn bauten ihr Zelt ab – Uhrzeit: 7.00 Uhr inkl. div lautstarker Kommandos. Die Kinder hatten direkt schlechte Laune 🙂 (Okay, die haben sie morgens ja immer ….)

Nachdem die große Kamera ihren Dienst verweigert (warum auch immer das nach drei Monate so sein muss) wurde heute der Versuch unternommen, ein Ladekabel für die Ersatzkamera zu besorgen – dummerweise habe ich hier das falsche eingepackt. Doch jetzt durfte ich lernen, was es diesbezüglich bedeutet in Kroatien zu urlauben. Wer wie ich gedacht hatte – ab in nen entsprechenden Laden und kaufen – geschissen.

Von der Rezeption gab es die Empfehlung, dass es in Poréc ein entsprechendes Fachgeschäft gäbe …. naja.

Später ein gutes Restaurant in der schönen Altstadt von Poréc gefunden, WLAN für Gäste gab auch, also alle ab ans Handy und schauen, was man so in den letzten Tagen verpasst hat.

Schnell wurde festgestellt, dass es direkt am Restaurant eine Pokemon Go Hochburg gab …. der Abend war gerettet ….

Der 04te Tag

Am Abend wurde es Zeit für externe Abenteuer. Auf in die nächste Stadt (also Dorf) um zu schauen, wie schön Kroatien sein kann. Unser Ziel hieß Novigrad. Okay, nach der Ankunft stand schnell fest, dieses Dorf werden wir nicht mehr besuchen …. schrecklich.

Zum Abschluss noch schnell ein Restaurant gesucht, Marion wählte geschickt ein Fischrestaurant aus … sehr zur Freude des weiblichen Fischfans.

Die Kinder waren nicht dabei, sie waren der Meinung, den Campingplatz weiter erkunden zu wollen …. die Pizzeria fand zwei neue Gäste, ferner wurde die Spielhalle unsicher gemacht – am Ende tauschten die Kids Teile ihres Urlaubsgeldes und investierten es in Pennyboards …

Tag 3

Es gibt tatsächlich einen Sandstrand in Kroatien – dazu noch auf unserem Campingplatz. War ja klar, dass dieser nach einer gewissen Zeit eine Ölsardinendose gleich – hab das Gefühl – alle Urlauber liegen hier.

Aber, es gibt WLAN …. WLAN ist eigentlich auf dem ganzen Platz vorgesehen – funktioniert aber nur sehr eingeschränkt.

P.S.: Folgender Satz sollte nicht unerwähnt bleiben: Das war Moses du Pfosten = klare Ansprache unter Teenies 🙂

Der erste Sonnentag in Kroatien

Gut, der Regen musste der Sonne weichen. Wir bauten also weiter das Vorzeit auf – war ja das erste Mal für uns. Ferner wurde das Zelt für die Kids errichtet. Danach wurde zunächst das Wasser getestet – sehr kühl 🙂 später dann eine Runde auf dem Abenteuercampingplatz Lateran in Tra gedreht. Wenn man sich die meisten anderen Stellplätze so ansieht …. ein anderes Wort als Abenteuerplatz fällt mir nicht ein.

Kroatien Tag 1

Welch eine Anfahrt. Regen, Regen, Regen und nochmal Regen. Von München aus  600 km durch Regen Richtung Kroatien gefahren. Erst unmittelbar vor dem Campingplatz hörte der Regen auf.

Also einchecken im „trocknen“ und dann ab zum ersten Platz. Hier dann gleich die erste Überraschung … zwar lag unser Platz nur gefühlte 20 m entfernt vom Wasser, jedoch musste der Wohnwagen hierzu ca 10 Höhenmeter rückwärts einen Berg hinaufgeschoben werden. Nach kurzer Überlegung stand fest – dieser Platz ist kacke. Also zurück zur Rezeption, kurz die Bedenken vorgetragen, und schon wurde ein neuer Platz zugewiesen. Nach kurzer Inspektion wurde er für gut befunden …. wir hatten unseren Urlaubsplatz gefunden.

Nachdem der Aufbau flott von statten ging, kam zur Belohnung der Regen zurück !

Geiler Auftakt!

Erster Stopp – Raststätte

So, wir sind dann mal Richtung Kroatien gestartet. Erste große Tour mit unserem Wohnwagen.

Unterwegs – es dauerte nicht lange – da bekamen die Ersten Hunger, der Wunsch nach dem golden M wurde geäußert. Leider waren die folgenden Autobahnkilometer nicht mit diesem Restaurant bestückt, uns blieb nichts anderes übrig, als zur Konkurrenz zu gehen. Leider eine bescheuerte Entscheidung, das war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der schlechteste aller BK Läden ever – naja der Hunger war wohl groß genug.

Das Eis zum Nachtisch wurde dann sicherheitshalber an der Langnese Eistruhe geholt.

Weiter gehts Richtung München. Wir wollten zum Campingplatz München Talkirchen – dieser macht um 23.00 Uhr zu – wir mussten uns beeilen – das Navi sagte eine Ankunftszeit von 23.05 Uhr voraus …. wir waren pünktlich um 22.50 Uhr auf dem Platz, erster Aufbau im Regen – wir lieben es ….

0.30 Uhr – Gute Nacht

Stanjo

Große Tour

Früh sind wir heute in See gestochen.

biggesee2@blilas2016

Unsere Tour führte zunächst entlang des Westufers vorbei an diversen Schiffsanlegestellen sowie viele Liebhaber des FKK-Sonnens 🙂 . Teilweise im Zickzack-Kurs über den Biggesee erreichten wir nach 3 Stunden das sensationelle Ausflugsrestaurant see:sicht.

Kurz den Kanadier (oder eben Kanu) ans Ufer gezogen und freudig Richtung Restaurant gelascht …. eigentlich wollte ich nur fragen, ob es etwas zu trinken gibt und wir die Getränke runter zum Ufer mitnehmen könnten (sprich: ich wollte Flaschenbier).

Ich überraschte die erste Kellnerin mit meiner Frage, ob es Flaschenbier geben würde, sie antwortete: Das weiß ich nicht genau 😀

Ok, hier kam ich mit meinem Anliegen nicht weiter – sollten wir tatsächlich Mineralwasser aus einer handelsüblichen PET-Flasche trinken müssen – NEIN. Ein Busfahrer inkl. ca 50 Senioren/innen fuhr auf den Parkplatz, die Rentner/innen stürmten das Ausflugslokal …. und wenn ein Busfahrer was mit an Board hat, dann ist es Bier. Ich also den Busfahrer angesprochen, er grinste, klar hatte er Bier im Angebot, die Rentner/innen waren bisher nur scharf auf Mineralwasser. Mit zwei Flaschen Bier im Gepäck war die Pause nun mehr als erträglich.

Auf unserer Rückfahrt kreuzten wir zweimal den dicken Ausflugsdampfer auf dem Biggesee – komisch, Marion gerät dabei immer in heller Panik ….

Zwischenzeitlich entdeckte ich weitere Vorräte im wasserdichten Bag, Salzbrezel, und ich naschte während der Fahrt das ein oder andere Brezel … dies führte unweigerlich zu einem Anpfiff, ob dich denn paddeln oder nur naschen würde … 🙂

Morgen werden wir mit dem Auto bis zum heutigen Rastpunkt fahren und den nächsten Teil des Biegesees erkunden.

Bis morgen

Stanjo

Bigger Sea – oder einfach nur Biggesee :-)

biggesee@blilas2016

 

Ja, wir sind mal wieder unterwegs.

Vieles ist neu! – Wir haben uns einen Kanadier zugelegt (es gibt Menschen, die bezeichnen solch ein Boot als Kanu) uns ist es egal, neben dem Wohnwagen hatten wir noch eine weitere Transportmöglichkeit gefunden – das Dach des Insignias. Als Kanadier (oder eben Kanu) aufs Dach und ab ins Sauerland. Zu Testzwecken mal an den Biegesee. Die ADAC-App des iPhone des Herrn B. hat diesen Campingplatz als gut bewertet ausgegeben.

Was ist noch neu 🙂 wir sind unter uns, d.h. beide Kinder haben begeistert abgewunken, als wir den Vorschlag machten: Kanadier- (oder eben Kanu-) fahren auf dem Biegesee. Ich muss gestehen, man könnte sich daran gewöhnen ….

Und noch etwas ist neu. Zum ersten mal in unserer Wohnwagenzeit war es so warm, dass wir die Klimaanlage von Else (der Wohnwagen wurde so liebevoll getauft – Anmerkt. d. Red.) testen konnten. Und auch diese Funktioniert. Irgendwo im Wohnwagen sollte sich auch die zweite Batterie der Fernbedienung befinden – eine gewisse Frau L. aus E. meinte beim letzten Ausflug mit Else, die Fernbedienung locker durch den Wohnwagen zu werfen – besser als jeder Pitcher 🙂

Wie könnten wir den ersten Tag zusammenfasse?

  1. Geiles Wetter
  2. Geiles Kanu

Gruß Stanjo

P.S. Wozu die hier Bürgersteige gebaut haben entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Bei Abendspaziergang wurde festgestellt, dass die nächstgelegenste Ausflugslokalität bereits um 18.00 Uhr geschlossen hatte – läuft ….